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Die Firmen mit dem Doppel-O sind erfolgreich: wie Google, Yahoo!, Yoyodyne. Sagt Seth Godin bei CNN/Money.

Und jetzt gibt es Ooyala, die Videos syndizieren und (coming soon) mit relevanter Werbung versehen wollen.

Das würde es wieder ein bisschen lohnender machen, Content zu produziern und zu besitzen, wenn Ooyala diesen Service auch für die kleineren Produzenten anbieten würde.

Gefunden bei CNN/ Money.

Falsche Frage!„, sagt Andrew Dubber. Die Frage muss nämlich heißen:

„Wie kann das Internet mir helfen, mit Musik Geld zu verdienen?“

So, so: und wie nun? Diese Frage beantwortet der Post nicht, setzt aber den Reflexionsprozess in Gang: Etwa mit der Kombination freier Download/ Werbung, wie hier beschrieben?

Vielleicht äußert Andrew sich ja noch einmal etwas detaillierter.

Am 15. November fragte Ethan Smith vom Wall Street Journal: „Can a Firm Profit From Free Tunes?

Die Antwort gab es damals noch nicht.

Angesichts der sinkenden Verkaufszahlen im Tonträgerbereich müsse eine neue Art des Musikkonsums gefunden werden, die frei von Kopierschutz den Konsumenten kostenlos bereitgestellt wird und voll durch Werbeeinnahmen finanziert wird.

Wenn ich allerdings die Musik durch Werbung finanzieren möchte, dann bin ich darauf angewiesen, dass sie auch nur auf meiner Site gedownloaded wird – wo nämlich die Werung gezeigt wird. Oder ich muss die Werbung in die Musik einbauen.

Who wants to own content? Die User möchten aber gerade ihre eigenen Vertiebswege nutzen und die Musik kreativ nutzen. Wo bleiben dann die Werbeeinnahmen?

Who wants to own content?“ fragt Jeff Jarvis in seinem wegweisenden Post.

Darauf bezieht sich mein Artikel „Wer zahlt für Content?

Wenn es sich nicht lohnt, die Rechte an Content zu besitzen – who wants to create content?

Wer will die Herstellung von Content bezahlen, wenn er nicht mehr verwertbar ist?

Oder ist er verwertbar, nur auf anderen Wegen?

Rockbands verdienen ihr Geld jetzt nicht mehr mit Tonträgern, sondern mit Tourneen. Tourneen, die nicht ausverkauft wären, wenn diese Bands nicht im Internet oder den getauschten Tonträgern präsent wären.

Aber nicht alle können Tourneen machen.

Der Focus im Web 2.0 ist auf den Vermittlern.

WordPress ist ein großer Vermittler von Content.

YouTube ist ein anderer Vermittler von Content.

Wie steht es in diesen beiden Systemen mit den Urhebern des Content?

Wie monetarisiert sich die erfolgreiche Vermittlung für die Inhaber der Rechte?